Was kostet eine Website? Preise, Kostenfaktoren & Beispielrechnung
Von 500 bis 20.000 Euro: Alle Preise nach Website-Typ und Umsetzungsweg, einmalige und laufende Kosten im Vergleich, eine ehrliche 5-Jahres-Beispielrechnung.

"Es kommt darauf an" — diese Antwort kriegt man bei der Frage nach den Website-Kosten fast überall. Stimmt zwar, hilft aber nicht weiter. Deshalb bringt dieser Ratgeber konkrete Zahlen, erklärt welche Faktoren den Preis wirklich treiben und rechnet am Ende einmal ehrlich durch, was eine Website über fünf Jahre tatsächlich kostet. Keine marktschreierischen Versprechungen, keine verschleierten Agenturpreise — nur Klartext.
Kurze Orientierung vorweg: Eine einfache Unternehmenswebsite liegt marktüblich zwischen 1.200 und 5.000 Euro. Ein professioneller Onlineshop startet eher bei 4.000 Euro aufwärts. Der eigentliche Preistreiber ist nicht die Optik, sondern Funktionsumfang, Individualisierung und laufende Betreuung. Was das im Detail bedeutet, lesen Sie jetzt.
1. Preis nach Umsetzungsweg — Baukasten, Freelancer oder Agentur?
Die erste und wichtigste Weichenstellung ist nicht das Design, sondern die Frage: Wer baut die Website? Vier Wege stehen zur Wahl, mit sehr unterschiedlichen Kosten und Risiken.
| Umsetzungsweg | Typische Kosten | Vorteile | Nachteile | Für wen geeignet? |
|---|---|---|---|---|
| Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) |
10–40 €/Monat ca. 120–480 €/Jahr |
Schnell online, günstig im Einstieg, kein Technik-Know-how nötig | Template-Look, kaum SEO-Kontrolle, monatliche Kosten laufen ewig, kein Eigentum am Code, Migrationsprobleme | Hobbyprojekte, kurze Laufzeit |
| WordPress / CMS (selbst oder mit Hilfe) |
0 (selbst) bis 3.000 € + Hosting ab 5 €/Mon |
Weit verbreitet, viele Plugins, volle Kontrolle | Hoher Wartungsaufwand, Sicherheitsrisiken durch Plugins, Page-Speed-Probleme bei schlechtem Aufbau | Blogs, Content-Plattformen mit internem Technik-Team |
| Freelancer | 20–150 €/Stunde Gesamt: 800–8.000 € |
Flexibel, oft günstiger als Agentur, direkter Kontakt | Qualität stark schwankend, Ausfallrisiko, kein Team hinter dem Projekt, kein SEO-Know-how als Standard | Kleine Projekte mit klarem Scope |
| Agentur / custom-coded | 1.500–20.000 € einmalig + Wartung ab 49 €/Mon |
Professionelles Ergebnis, SEO von Anfang an, Festpreis möglich, Team mit Designern + Entwicklern + SEO | Höherer Einmalpreis, Onboarding dauert länger | Unternehmen, die Sichtbarkeit und Leads brauchen |
2. Preis nach Website-Typ — Was kostet was?
Der Website-Typ ist der zweitstärkste Preistreiber nach dem Umsetzungsweg. Die folgende Tabelle zeigt marktübliche Spannen, wie wir sie aus Branchenvergleichen und eigenen Projekten kennen.
* Marktübliche Spannen aus Branchenvergleich (Stand 2026). Endpreise hängen vom konkreten Scope ab.
| Website-Typ | Marktübliche Spanne | Typischer Umfang | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Landingpage / One-Pager | 500 – 2.000 € | 1 Seite, klarer Fokus, CTA | Schnelle Umsetzung, ideal für Kampagnen oder Produktlaunches |
| Visitenkarten- / Firmenwebsite (KMU) | 1.200 – 4.000 € | 5–10 Seiten, Kontaktformular, Leistungen | Häufigster Typ für kleine und mittlere Unternehmen |
| Neue Website allgemein | 2.500 – 7.000 € | 10–30 Seiten, Blog, mehrere Leistungsbereiche | Custom-Design, SEO-Grundoptimierung, Performance-Fokus |
| Umfangreiche Unternehmenswebsite | 5.000 – 20.000 € | 30+ Seiten, Mehrsprachigkeit, komplexe Strukturen | Oft mit eigenem CMS, Schnittstellen zu CRM oder ERP |
| Onlineshop | 4.000 – 20.000 €+ | Produktverwaltung, Checkout, Zahlungsanbindung | Laufende Kosten durch Shop-Software, Transaktionsgebühren |
| Website-Relaunch | 3.500 – 15.000 € | Neugestaltung der bestehenden Site, Datenmigration | Oft günstiger als kompletter Neubau, wenn Inhalte wiederverwendet werden |
3. Einmalige vs. laufende Kosten — was viele unterschätzen
Der Einmalpreis ist nur die erste Rechnung. Danach kommen monatliche oder jährliche Kosten, die sich über Jahre summieren. Wer das nicht einplant, erlebt böse Überraschungen.
Einmalige Kosten (bei Erstellung)
- Design & Konzept
- Entwicklung / Programmierung
- Texterstellung / Lektorat
- Bildmaterial (Fotoshooting oder Lizenzen)
- SEO-Grundoptimierung (On-Page, Struktur, Schema.org)
- Barrierefreiheit nach BFSG (s. u.)
- DSGVO-Konformität (Datenschutzerklärung, Cookie-Banner, AV-Verträge)
Laufende Kosten (monatlich / jährlich)
| Kostenposten | Marktübliche Spanne | Hinweis |
|---|---|---|
| Hosting | 5 – 25 €/Monat | Shared bis managed Server; Qualität beeinflusst direkt die Ladezeit |
| Domain | 0 – 15 €/Jahr | .de-Domains ca. 10–12 €/Jahr; Premium-Domains teurer |
| SSL-Zertifikat | heute meist inklusive | Guter Hoster inkludiert Let’s-Encrypt-SSL kostenfrei |
| Wartung & Updates | ab 22 €/Monat | Bei WordPress deutlich aufwändiger als bei custom-coded Sites |
| SEO-Betreuung | 70 – 1.000 €/Monat | Je nach Wettbewerb und Ziel; Basis-Paket genügt oft für KMU |
| Content-Pflege / neue Seiten | je nach Bedarf | Regelmäßiger neuer Content ist der wichtigste organische Wachstumshebel |
4. Was treibt den Preis? Die wichtigsten Kostenfaktoren
- Seitenanzahl & Struktur: 5 Seiten oder 50 Seiten macht einen erheblichen Unterschied. Jede Seite braucht Konzept, Design und SEO-Arbeit.
- Individuelles Design vs. Template: Ein Unikat kostet mehr, gehört aber wirklich Ihnen. Templates sehen schnell generisch aus und schränken spätere Anpassungen ein.
- Funktionen & Integrationen: Buchungssystem, Konfigurator, Shop, Mehrsprachigkeit, CRM-Anbindung — jede Funktion ist Entwicklungszeit.
- Content-Menge & Qualität: Schreiben die Agentur oder der Freelancer die Texte? Professionelles Texten ist ein eigener Kostenpunkt.
- SEO-Tiefe: Technische SEO, Keyword-Optimierung, strukturierte Daten, Core Web Vitals — seriöse Anbieter rechnen das als Teil der Erstellung, nicht als Extra.
- BFSG-Konformität (ab 28.06.2025 Pflicht): Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit Juni 2025 für alle neuen digitalen Produkte und Dienstleistungen. Kontraste, Screenreader-Kompatibilität, Tastaturnavigation — das ist kein Nice-to-have mehr, sondern gesetzliche Pflicht. Nachträgliche Anpassung kostet mehr als von Anfang an richtig bauen.
- DSGVO-Setup: Datenschutzerklärung, Cookie-Consent, AV-Verträge mit Dritten. Fehler hier enden in Abmahnungen.
- Ladezeit & Performance: Schlechte Core Web Vitals kosten Rankings. Custom-coded Sites sind hier strukturell im Vorteil gegenüber überladenen WordPress-Setups.
Versteckte Kosten beim Selbermachen
Wer die Website selbst baut, spart den Agenturpreis — zahlt aber mit Zeit. Ein typisches Kleinunternehmen braucht 40 bis 120 Stunden, um eine brauchbare Website in einem Baukasten aufzusetzen. Bei einem Stundensatz von 60 Euro entspricht das 2.400 bis 7.200 Euro Opportunitätskosten. Hinzu kommt: SEO, Barrierefreiheit und Conversion-Optimierung fallen dabei fast immer hinten runter.
5. Warum moderne KI-Workflows individuelle Websites günstiger machen
Klassische Agenturen haben hohe Gemeinkosten: Projektmanager, Meetings, manuelle QA-Prozesse. Modernes Webdesign mit KI-gestützten Workflows und DevOps-Pipelines verändert das Bild.
Konkret: Automatisierte Deployments (CI/CD), KI-basierte Code-Generierung für Standardkomponenten und strukturierte Design-to-Code-Prozesse senken den Aufwand pro Projekt erheblich. Was früher drei Entwicklungstage kostete, schafft ein erfahrenes Team mit den richtigen Tools in einem. Das Delta geht nicht in Marge, sondern in einen günstigeren Festpreis für den Kunden.
Gleichzeitig bleibt das Ergebnis custom-coded — kein generisches Template, kein Vendor-Lock-in. Die Kombination aus individuellem Code und effizientem Prozess ist der Grund, warum Webdesign mit professionellen Agenturen nicht automatisch teurer sein muss als ein WordPress-Setup mit Freelancer.
GEO / KI-Suche als neuer Kostenfaktor
Seit ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews breiten Raum in den Suchergebnissen einnehmen, reicht klassisches SEO allein nicht mehr. Generative Engine Optimization (GEO) — also der Aufbau von Inhalten, die von KI-Systemen als vertrauenswürdige Quelle zitiert werden — ist ein eigenständiger Arbeitsbereich. Wer heute eine neue Website bauen lässt, sollte sicherstellen, dass GEO-Aspekte (strukturierte Daten, zitierbare Formulierungen, E-E-A-T-Signale) von Anfang an eingebaut werden. Nachträgliches Nachrüsten ist teurer.
- Design & Entwicklung 2.500 €
- Texterstellung (5 Seiten) 600 €
- SEO-Grundoptimierung inkl.
- BFSG & DSGVO-Setup inkl.
- Hosting 15 €/Mon × 60 900 €
- Wartung 49 €/Mon × 60 2.940 €
- Domain 12 €/Jahr × 5 60 €
- SEO-Basis 100 €/Mon × 60 6.000 €
6. Was kostet es bei SeoForge?
Wir arbeiten ausschließlich custom-coded — keine Baukästen, kein WordPress als Standard-Lösung. Das bedeutet: sauberer Code, volle Performance-Kontrolle, SEO und GEO ab der ersten Zeile. Und einen Festpreis nach kostenlosem Erstgespräch — keine versteckten Nachberechnungen.
| Leistung | Preis bei SeoForge | Enthält |
|---|---|---|
| Landingpage / One-Pager | ab 700 € | Custom-Design, SEO-Grundoptimierung, BFSG-konform |
| Firmenwebsite für kleine Unternehmen | 1.500 / 2.500 / 4.500 / 8.000 € | Vier klare Stufen je nach Seitenanzahl und Funktionsumfang; Festpreis |
| Neue Website (mittel bis groß) | ca. 2.500 – 7.000 €+ | Individuelles Design, On-Page-SEO, Performance-Optimierung, GEO-Grundsetup |
| Website-Relaunch | ab 3.500 € (E-Commerce ab 8.000 €) | Analyse Bestandsseite, Migration, neues Design, SEO-Transfer |
| Hosting (laufend) | ab 15 €/Monat | Managed Hosting, SSL, tägliche Backups |
| Wartung & Pflege (laufend) | ab 49 €/Monat | Updates, Monitoring, kleine Inhaltspflege, Sicherheits-Checks |
Sie wollen wissen, was Ihr konkretes Projekt kostet?
Wir schauen es uns unverbindlich an und geben Ihnen einen Festpreis — innerhalb von 24 Stunden.
7. Häufige Fragen zu Website-Kosten
Eine professionell erstellte Website für kleine Unternehmen liegt marktüblich zwischen 1.200 und 4.500 Euro als Einmalpreis. Dazu kommen monatliche Kosten für Hosting (ab 5 €), Wartung (ab 22 €) und optional SEO-Betreuung. Wer günstige Angebote unter 800 Euro findet, sollte genau prüfen, ob SEO, BFSG-Konformität und individuelle Gestaltung wirklich enthalten sind.
Das hängt von der Finanzierungssituation ab. Ein höherer Einmalpreis mit geringen laufenden Kosten ist über fünf Jahre meist günstiger als Mietmodelle. Bei Baukästen oder Abonnement-Agenturen zahlen Sie dauerhaft, ohne das Eigentum am Code zu erwerben. Bei einem echten Website-Kauf (custom-coded, mit Übergabe des Codes) gehört Ihnen das Ergebnis — selbst wenn Sie später den Anbieter wechseln.
Ein Website-Relaunch kostet marktüblich zwischen 3.500 und 15.000 Euro. Entscheidend ist, wie viel von der Bestandsseite übernommen werden kann (Inhalte, SEO-Daten, Strukturen) und ob ein kompletter Neu-Aufbau nötig ist. Ein Relaunch ohne Weitergabe bestehender SEO-Signale kann Rankings kosten — sorgfältige Redirect-Planung ist Pflicht.
Für sehr kleine Projekte ohne Wachstumsambitionen kann ein Baukasten als temporäre Lösung funktionieren. Für Unternehmen, die organischen Traffic und Leads über ihre Website gewinnen wollen, ist die Antwort fast immer nein. Baukästen bieten kaum Kontrolle über technisches SEO, Page-Speed ist oft schwach und Migrationsprojekte zu einer echten Domain sind aufwändig. Die monatlichen Kosten summieren sich zudem schneller als oft gedacht.
Laufende Pflege umfasst Hosting (5–25 €/Mon), Sicherheits-Updates, kleine Inhaltsänderungen und Backups. Marktüblich sind Wartungspakete ab 22 bis 100 Euro im Monat. Wer zusätzlich aktiv SEO betreiben will, kommt auf 70 bis 300 Euro im Monat für ein Basis-Paket. Bei SeoForge starten Wartungspakete ab 49 Euro monatlich inklusive Monitoring und Sicherheits-Updates.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) gilt seit dem 28. Juni 2025 für alle neuen digitalen Produkte und Dienste, die für Verbraucher in Deutschland angeboten werden. Konkret bedeutet das: Farbkontraste, Tastaturnavigation, Screenreader-Texte, barriefreie Formulare. Wer heute eine Website erstellen lässt, muss diese Anforderungen einplanen. Nachträgliche Nachrüstung bei bestehenden Sites kostet erfahrungsgemäß 500 bis 3.000 Euro extra — je nach aktuellem Zustand.
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